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6b – Fr. Ganske

…nach Milow vom 05.06. bis 09.06.2023

Die 6b hat zum Abschluss ihrer Grundschulzeit fünf aufregende Tage in Milow verbracht.

Milow liegt westlich von Berlin in Brandenburg.

Unsere Jugendherberge ist die Geburtsstätte eines berühmten Geschäftsmannes im 19. Jahrhundert – Carl Bolle!  Er war damals in ganz Berlin bekannt. Mit einem Wagen und einer Handglocke fuhr er durch Berlin, verkaufte Milch und hatte schnell den Spitznamen Bimmel-Bolle. Bestimmt erinnern sich eure Großeltern an den Supermarkt „Bolle“ mit dem bekannten roten Zeichen und der Glocke.

Quelle: openstreetmap.de

Unseren ersten „vollen“ Tag der Klassenfahrt verbrachten wir auf einem Bauernhof mit Pferden, Wasserbüffeln und Alpakas. Zuerst wurden die Koppeln „geäppelt“, …   

    

…dann fingen wir die drei Alpaka-Hengste Oskar, Karl und Horst ein…

…um im Anschluss mit ihnen auf Wanderung zu gehen.

Am Mittwoch erkundeten wir durch eine GPS-Rallye die Umgebung der Jugendherberge.

Erfolgreich wurde am Donnerstag in zwei Gruppen nach einer kurzen Knotenkunde je ein Floß gebaut und in der Havel auf Schwimmtauglichkeit getestet.   

Das Highlight für alle war das Planschen in der Havel bei Sonnenschein und warmen Temperaturen. Das waren wir nach unserer Klassenfahrt im letzten Jahr im April an der Nordsee auf Föhr gar nicht gewohnt!

Die 6b verabschiedet sich mit dieser tollen, besonderen Klassenfahrt und gemeinsamen Zeit von der nun bald endenden Grundschulzeit.

Eure Klasse 6b mit Frau Bartsch und Frau Ganske


Am „Tag der kulturellen Vielfalt“ besuchte uns
Frau Namoko Shamaya-Gustavus.

Sie verbrachte den ganzen Vormittag mit uns, erzählte vom Leben in Sambia, dem Leben in Städten und auf dem Land, wie die Kinder dort zur Schule gehen und wie sie lernen.

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Wir erfuhren, was sambische Namen bedeuten, wie viele verschiedene Sprachen es allein in Sambia gibt und warum Nashörner, Leoparden, Elefanten und andere wilde Tiere dort fast nur noch in Nationalparks leben. Vor allem aber zeigte uns Frau Shamaya-Gustavus wie die Kinder in Sambia spielen, und zwar ohne dass sie für irgendein Spielzeug Geld ausgeben müssen. Das alles durften wir selbst ausprobieren und dabei unserer Kreativität freien Lauf lassen.

Hier unsere Eindrücke:
„Richtig cool – ich wurde als sambische Frau verkleidet.“
„Ab jetzt weiß ich viel mehr über Afrika und dass die Kinder dort sehr viel Kreativität haben.“
„Es war lustig, informierend und aufschlussreich. Wir haben sehr interessante Informationen über Sambia vermittelt bekommen und einige ihrer Spiele gespielt.“
„Es war interessant, wie ärmere Kinder leben.“
„Es hat mir Spaß gemacht, etwas Neues über eine andere Kultur kennenzulernen und mal ohne Geld echt cooles Spielzeug herzustellen.“
„Ich fand es sehr schön, dass wir zwei Spiele aus Sambia gespielt haben.“
„Ich fand den Tag allgemein wirklich cool und interessant. Mir haben die Spiele besonders gut gefallen und als wir aus Müll was gebaut haben, ist mir aufgefallen, wie viel Fantasie man eigentlich braucht, um eigenes Spielzeug zu bauen.“

Zwei Tage darauf schon machten wir uns auf den Weg ins Goodlab, einem modernen Techniklabor für junge Menschen am Moritzplatz. Dort stellten wir uns die Frage, was es mit dem Klimawandel auf sich hat und wie wir in Zukunft leben wollen. Die Jungen Tüftler*innen zeigten uns, wie wir einen Stop Motion Kurzfilm drehen können. Abermals war unsere Kreativität in höchstem Maße gefordert. So tüftelten wir gemeinsam an unseren Ideen für eine nachhaltige Welt. Zum Abschluss stellten wir uns gegenseitig unsere im Kurzfilm dargestellten Lösungsansätze des Tages vor.

Fantasievolle Grüße aus der 6b mit Frau Ganske und Frau Jordan