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.mit der Klasse 4b
Für den Klimaschutz-Aktionstag hatte die Klasse 4b einen Workshop bei Misereor gebucht, der „Futtern for Future“ hieß.
Zwei sehr nette Referenten namens Stefan und Felix haben ihn vorbereitet und mit der Klasse durchgeführt. Als wir von der Auftaktveranstaltung aus der Sporthalle zurückkamen, wartete schon ein Buffet mit lauter Köstlichkeiten auf uns.
Edan und Felix erzählen euch, was damit passierte:
„Am Anfang sollten wir mindestens drei Sachen von einem Buffet essen und das, was wir gegessen haben, auf einem Zettel ankreuzen. Danach haben wir in Gruppen an vier Stationen gearbeitet. An den Stationen sollten wir immer eine Wolke vergeben, wenn ein Produkt umweltschädlich ist. Wir haben dafür die Produkte von unserem Buffet untersucht.

Beispiel: Ein Produkt ist tierisch (= eine Wolke), enthält Palmöl (= noch eine Wolke), kommt aus einem anderen Land (= nächste Wolke) und hat eine schlechte Verpackung (= vierte Wolke). So summieren sich die Wolken dann.
Die erste Station hieß „Tierisch oder pflanzlich?“ Dort mussten wir auf einem Zettel an jedes Produkt, das tierisch ist, eine Wolke malen, weil durch die Haltung der Tiere CO2 entsteht. An die pflanzlichen Produkte haben wir einen Smiley gemalt.

Die zweite Station hieß „Abholzung Regenwald“. An dieser Station mussten wir an jedes Produkt eine Wolke malen, das Palmöl enthält. Das sollten wir tun, weil für Palmölplantagen sehr viel Regenwald abgeholzt wird.

Die dritte Station hieß „Regional – Saisonal“. Dort mussten wir an alle Produkte, die nicht aus Deutschland kamen oder die gerade nicht Saison hatten, eine Wolke malen. Ein Smiley kam an alle Produkte, die gerade in Saison waren und an die aus Deutschland.
Die vierte und letzte Station hieß „Verpackung“. Da haben wir für jede Plastikverpackung eine Wolke vergeben und für jede Glasverpackung einen Smiley, weil die Glasverpackung umweltfreundlicher ist. Eine Wolke kam auch an jedes Produkt, das eine umweltfreundlichere (oder noch besser: gar keine!) Verpackung haben könnte.

Zum Schluss haben wir die Produkte, die wir uns am Anfang vom Buffet ausgesucht hatten, ausgewertet. Für den, der die Produkte mit den wenigsten Wolken gegessen hatte, gab es sogar einen Preis: Der Preis ging an Liya Mai, die immer nur eine oder zwei Wolken hatte. Sie gewann einen Sportbeutel.“
Vielen Dank an das nette Team von Misereor für diesen interessanten, informativen Vormittag und an das Luna-Team, das für alle Kinder am Ende noch einen leckeren veganen Burger zauberte!

B. Wagatha (Klassenlehrerin)