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Schulsozialarbeit in Not!

Unterschriftenaktion

Schulstationen in Steglitz-Zehlendorf sind von Kürzungen der Angebote bedroht und teilweise sogar schon betroffen, da der Bezirk nicht ausreichend finanzielle Mittel für die Personalkosten zur Verfügung stellt. 

Werden die Mittel für Personalkosten im kommenden Haushalt 2020/21 nicht erhöht, müssen die Angebotsstunden noch weiter gekürzt werden, damit die Träger die Standorte mit ihren eigenen Mitteln noch halten können. 

Dies ist kein hinzunehmender Zustand!

Schulsozialarbeit ist seit der Gründung unserer Schule ein fester Bestandteil und bietet Schüler*innen, Lehrkräften sowie Eltern gleichermaßen eine verlässliche, kompetente und hilfreiche Ansprechbarkeit in vielen pädagogischen Fragen.

Damit dies so bestehen bleibt,
starten wir eine Unterschriftenaktion.

Bitte beteiligen Sie sich, um zum Ausdruck zu bringen, dass Schulsozialarbeit ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Schullebens ist und der Bezirk für eine angepasste finanzielle Ausstattung der Personalkosten sorgen muss!

Die Unterschriftenliste wird der Bezirksbürgermeisterin sowie der zuständigen Stadträtin für Jugend vorgelegt.

Wo finden sie die Unterschriftenlisten?  

Am schwarzen Brett neben dem Sekretariat, in der Schulstation sowie im Hort!

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Nicole Atzler, Linda Fischer und Peter Kahlow

Büro auch MITTWOCH nicht erreichbar!

„Das habe ich nicht erwartet!“

„Ich bin mehr als überrascht.“

Mit diesen Worten begann die Pause im Vorlesewettbewerb der ersten und zweiten Klassen. Nicht nur unser Gast, Frau Ulrike Klein (Regisseurin der „Bibi und Tina“ Hörbücher und Filme) war begeistert von den starken Leistungen der Leserin und der Leser aus der Schulanfangsphase, auch die anderen Mitglieder der Jury staunten über die wirklich hervorragenden Beiträge von Linus (1a), Karim (1b), Luca (1c), Sudenaz (2a), Johann (2b), Emre (2c) und Richard (2d).

Nachdem die SchülerInnen der Jury ihre Bücher vorgestellt und alle mit in ganz unterschiedliche Abenteuer genommen hatten (es knisterte vor lauter Spannung und Mitfiebern mit den HeldInnen der einzelnen Erzählungen), mussten sie noch einen fremden Text lesen, den sie vorgelegt bekamen. Doch auch diese schwere Aufgabe konnte unsere starken Kinder nicht schrecken und voller Freude lasen sie alle ganz souverän die kleinen Geschichten vor.

Nun wurde es schwer für die Jury. Frau Klein, Frau Thiel, Frau Leuthloff, Frau Worch, Frau Szabo, Frau Atzler und Herr Meyer hatten die schwierige Aufgabe zu entscheiden, welches Kind aus der ersten und welches aus der zweiten Klasse zum jeweiligen Jahrgangssieger ernannt werden sollte.

Ganz klar war: Alle diese Kinder sind Sieger! Keine Frage! Nach langem Hin und Her und spannenden Diskussionen fielen dann aber doch zwei Namen.

Die Spannung wuchs. Vor allen SchülerInnen der Schulanfangsphase wurden diese Namen dann bekannt gegeben. Unter dem Jubel aller Anwesenden wurden Karim für die ersten Klassen und Richard für die zweiten Klassen zum Sieger gekürt. Beide gaben dann noch eine Probe ihres Könnens und eroberten auch die große Gruppe der Schulgemeinschaft ganz schnell.

Anschließend stellte Frau Klein ihre Arbeit als Regisseurin vor und gab den Kindern einen Einblick in die Entstehungsgeschichte eines Hörbuchs. Mit viel Freude, Konzentration und Engagement wurde eine Szene aus einem „Bibi und Tina – Hörbuch“ auf der Bühne erarbeitet und präsentiert. Die Freude und das Staunen aller Anwesenden waren deutlich sicht- und spürbar. Gut gelaunt und voller neuer Eindrücke, ausgestattet mit Büchern für die jeweiligen Klassenbüchereien und den Hort, gingen dann alle in den sonnigen Nachmittag.

Schön war`s, einfach nur schön!
Auch die Fairness und Freude aller Klassen über die Sieger
fühlten sich gut an und ließen diesen Tag zu einem besonderen Schultag werden.

Ganz herzlichen Dank allen Beteiligten! Auch dem Förderverein ein großes Dankeschön, der uns mit einer Spende zur Organisation (Buchpreise, Pausengetränke und Snacks für Klein und Groß) dieses Ereignisses unterstützt hat.

Und nun lassen wir weitere Bilder sprechen, die an diesem Tag entstanden sind: Siehe Fotoseite!

M. Bartels (Klassenlehrerin 1a und Organisatorin)

Tethys, die Göttin der Hässlichkeit

Diese Sage nach griechischem Vorbild verfasste Greta (Kl. 5a) im Rahmen des Deutschunterrichts. Wir beschäftigten uns eingehend mit dem Thema und lernten viele verschiedene griechische Götter kennen, lasen einige Sagen und lernten, was einen Mythos ausmacht. Auch konnten wir einige freie Texte verfassen, was uns viel Spaß machte.

Als nächstes werden wir uns anlässlich des Jubiläumsjahres von Fontane mit seinen Gedichten auseinandersetzen. Wir sind gespannt!

Jetzt aber viel Lese-Vergnügen mit der Sage von Greta!

Bis bald! Eure 5a


THETHYS, DIE GÖTTIN DER HÄSSLICHKEIT

Momos, der Gott des Tadelns und Nörgelns, hatte an Zeus herum genörgelt und wurde bestraft. Doch er konnte nicht aufhören und nörgelte eines Tages: „Hera lügt! Also Hera ist niemals die Schönste. Allein schon wegen ihres Haares. Pallas Athene ist aber noch hässlicher. Die Schönste ist Tethys mit ihrem bläulichen Haar. Viel schöner als das braune von Hera oder das strohblonde von Pallas Athene.“

Tethys war sehr geschmeichelt, doch Hera und Pallas Athene verfluchten Momos und Tethys. Das bemerkte auch Zeus, da seine Frau nun immer 18 Stunden vor dem Spiegel stand. Das nervte Zeus und er wollte Momos dafür bestrafen. Er verwandelte sich in Tethys und flog auf die Erde zu Momos. 

Als er ankam, versteckte er sich hinter einer Hecke. Da packte ihn jemand und zog ihn aus dem Gebüsch. Zeus, in der Gestalt von Tethys, guckte hoch und erblickte Momos, der ihn angrinste. Momos zog „Tethys“ zu einer Höhle. Dort stand ein wunderschöner Thron mit vielen Gesichtern darauf. 

Momos verkündete: „Und?“ 

Zeus guckte nur. 

„Na? Wie findest du ihn?“

„Ich, ich, ich finde, dass er Zeus gefallen wird!“

„Aber der ist nicht für Zeus. Ich habe ihn für dich, die schönste aller Göttinnen von Hephaistos anfertigen lassen! Heute stimmt etwas nicht mit dir. Du siehst nicht so schön aus wie sonst.“

„Mir geht es auch nicht so gut“, murmelte „Tethys“ und flog zurück auf den Olymp.

Zeus, wieder in seiner Gestalt, zürnt Momos: „Eine Frechheit sage ich, so eine Frechheit“! Zeus stampfte, dass die Erde erbebte. „Das kann wohl nicht wahr sein! Momos macht einen Thron für Tethys aber nicht für mich? Ich werde ihn dafür bestrafen.“

Zeus ließ Momos holen. Der nörgelte: „Aua, kneift doch nicht so!“

„Momos, ich habe eine Aufgabe für dich“, erklärte Zeus Momos, als er vor ihm stand. „Die Giganten und hundertarmigen Riesen sind aus dem Tartaros ausgebrochen und ich schicke dich, Momos, sie zurückzubringen.“

„Ich, aber Zeus, das geht doch nicht!“

„Du machst das, sonst bestrafe ich dich! Und jetzt, geh!“

So ging Momos zum Tartaros und guckte hinunter: „Dreckig hier! Zeus hatte so unrecht. Ihnen geht es nicht gut hier. So dreckig.“ Da legte sich eine kühle Frauenhand auf seine Schulter. Er drehte sich um und schaute in Heras Gesicht, die ihn kühl anstarrte. Momos schluckte hörbar. Hera grinste spöttisch und meinte: „Oh Momos, findest du nicht, dass du dich geirrt hast?“

„Nein, Hera, du bist und bleibst nicht die Schönste!“

„Ah, so meintest du das“, sagte Hera und trat einen oder auch drei Schritte näher. Dann fragte sie mit einem bedrohlichen Unterton: „Du willst Tethys nicht zum Feind?“

„Nein, ich finde dich hässlich.“

Da kam ein großer Wind auf und schleuderte Momos in den Tartaros. Hera rief ihm nach: „Du legst dich mit der falschen an, Momos!“ Dann verschwand sie.

Momos hockte verzweifelt auf einem Stein. Da hörte er ein flüsterndes Rufen im Schatten. Momos ging auf die Stimme zu und entdeckte Tethys, die in einer Ecke stand. Sie blickte auf, als er vor ihr stand und sagte: „Ich habe Hera gesehen, wie sie dich hier hinein geweht hat. Ich rette dich. Komm mit mir!“

Momos folgte ihr. Sie führte ihn durch Gänge, Tunnel und Höhlen. Tethys brachte Momos in eine Goldmine. Er fragte: „Was soll ich hier? Soll ich etwa einen Thron bauen?“

„Also, ich habe mir das so gedacht: Du machst einen Gegenstand und ich verzaubere ihn.“

Momos war begeistert. Er wusste auch schon genau, was er machen würde. Momos arbeitete drei ganze Tage lang. Dann hatte er einen wundervoll verzierten Kamm geschaffen, den Tethys verfluchen ließ. Er verpackte ihn und gab ihn Tethys, die ihn dann Hera als Geschenk gab. 

Hera war sehr geschmeichelt, als sie den Kamm sah. Am nächsten Tag kämmte sie sich mit dem Kamm von Momos, doch ihre Haare wollten und wollten nicht glatter werden. Also legte Hera den Kamm weg. Doch ihr Blick wanderte beim Bürsten immer wieder zu ihm und einmal hätte sie fast nach ihm gegriffen, denn Tethys hatte den Kamm verzaubert: Der Kamm macht einen immer hässlicher, aber man will ihn immer wieder in die Hand nehmen und wenn man ihn der Hand hat, will man ihn benutzen. 

Doch Hera ahnte, dass es hier nicht mit rechten Dingen zuging. Also gab sie ihn Pallas Athene, die ihn Tethys gab, die sich dummerweise damit jeden Tag kämmte, da sie ihn nicht erkannte. Sie hatte außerdem keinen Spiegel und so war Tethys nicht nur die Göttin Feuchtigkeit sondern auch noch die Göttin der Hässlichkeit. 

Doch Hera und Pallas Athene lachten und freuten sich wie nie zuvor.

Momos nörgelte seitdem nur noch im Verborgenen, damit ihn niemand hören konnte.

Außerordentliche Mitgliederversammlung

STUDIENTAG MAI 2019

Neue (alte) Kollegin wieder an Bord!

Wir begrüßen pünktlich zum Start nach den Osterferien eine neue, allerdings für viele auch altbekannte Lehrerin in unserem Kollegium.

„Liebe Frau Schönitz, wir heißen Sie nach Ihrer Elternzeit wieder ganz herzlich im Kreis der Schulgemeinschaft der
Grundschule am Stadtpark Steglitz willkommen!“

Frau Schönitz wird die Leitung der Klasse 4a übernehmen, da Frau Hiller am letzten Schultag vor den Ferien in den Mutterschutz ging.

„Liebe Frau Hiller, wir drücken Ihnen für den Rest Ihrer Schwangerschaft ganz fest die Daumen! …und freuen uns bereits heute schon auf Ihre Rückkehr!“

Osterferien-Programm ONLINE!

Pünktlich zum Start der Osterferien
ist das Hort-Programm online:

OSTERFERIENPROGRAMM

Die Pflanzen-AG meldet sich…

Auch den letzten Winter verbrachten wir nicht tatenlos. Wir wagten uns auf unbekanntes Gebiet: „Wir arbeiteten mit Holz und Beton.“

Als erstes nahmen wir verschiedene Holzscheiben, aus denen mit viel Fantasie und Kreativität tolle Figuren entstanden.

Nachdem wir unsere Kunstwerke ausgestellt hatten (weiterhin im Hort zu bestaunen) und in der 1a und 1b so viel über Frühblüher gesprochen wurde, dachten wir uns, dass wir die Frühjahrsblumen auch mal etwas außergewöhnlich „in Szene“ setzen könnten.

Uns kam die Idee, alte Kaffee- und Teetassen, Untertassen und Eierbecher zu sammeln, um sie in gegossene Betonplatten zu platzieren und zu bepflanzen. Es war harte Arbeit, die Betonmasse zu mischen und vor allem ständig zu rühren. Wie gut, dass die Pflanzen-AG seit dem zweiten Schulhalbjahr eine tolle und wertvolle Unterstützung hat: Herr Wolfgang Rettig, ein Mitbegründer der Bürgerinitiative Markusgarten. „Vielen Dank für Deine Hilfe, Herr Rettig!“

Das Ergebnis hat uns alle begeistert. Die fertigen Wandtafeln mit den zarten Blumen sehen fantastisch aus!

Seit einigen Wochen säen wir verschiedene Kräuter und Gemüsesorten aus. Die Kresse konnten wir bereits ernten und den ganzen Hort mit leckeren Kresse-Butterbroten und Kräuterquark bewirten.

Das schöne Wetter zieht uns nun zu unseren Beeten auf dem Markusplatz, der langsam aber sicher uns allen mit seiner leuchtend bunten Farbenpracht begeistert.

Renata Szabo vom Hort am Stadtpark

„Sauberkeit & Hygiene“, Teil 2

Das Ganztagsprojekt „Sauberkeit und Hygiene“ gestaltete sich sowohl im Vormittagsbereich in den Klassen als auch im Nachmittagsbereich in der ergänzenden Förderung und Betreuung (Hort).

Die Erzieher*innen haben sich vorab mit ihren Klassenleiter*innen über die Vorhaben im Nachmittagsbereich informiert und so konnten sie und auch umgekehrt daran anknüpfen. In den gemeinsamen Unterrichtsstunden wurden Arbeitsblätter erarbeitet, Bilder gestaltet, Lernwörter erlernt, Spiele gespielt und Lieder gelernt.

Auch im Nachmittagsbereich wurden viele tolle Aktionen ausgearbeitet:
Bereits am Montag vor zwei Wochen lernten die Frühhort-Kinder ein lustiges Bewegungsspiel über unsere Körperteile und über die Körperpflege kennen.

Wir haben über die tägliche Reinigung des Körpers, über Zahnpflege, Haare waschen, über die Pflege der Hände und Füße und über saubere Wäsche und noch vieles mehr gesprochen.

Im Laufe der Woche gestalteten wir dazu kleine Bilder, die paarweise zusammen gehören. Daraus entwickelte sich ein tolles Spiel, das auch in der Klasse 1a zum Einsatz kam. Genauso wie unser neues Lieblingslied „Hände waschen, Hände waschen muss ein jedes Kind“, welches wir in der zweiten Woche sangen und schnell zum Ohrwurm wurde. Sowohl im Kunstunterricht als auch am Nachmittag mit den Hortkindern probierten wir uns im Kreativraum des Hortes in der Seifenherstellung aus.

Richtig Hände waschen

Um uns – im wahrsten Sinne des Wortes – „vor Augen zu halten“, wie und wann wir unsere Hände richtig waschen um Krankheiten zu vermeiden, haben wir ein „Vier-Hände-Faltbüchlein“ gestaltet, welches in vier Schritten verdeutlicht, wie es richtig ist:

Wir waschen unsere Hände nach der Toilette, vor dem Essen und nach dem Spielen. Zuerst nehmen wir Wasser (1. Hand), dann Seife (2. Hand) und waschen auch zwischen den Fingern, wie die Pfeile auf der zweiten Hand andeuten. Danach spülen wir die Hände mit Wasser (3. Hand) und trocknen sie mit einem sauberen Handtuch ab (4. Hand).

Badebomben selber machen

Wir alle baden gerne mal und genießen die Wärme und lassen es uns dabei gut gehen. Man kann so einiges für das Badewasser benutzen: Die einen nehmen Badesalz, die anderen Badeschaum oder wie wäre es mit Badekugeln, die schön sprudeln!

Aus den folgenden Zutaten wurde eine Masse zusammengerührt: Badesalz, Natron, Zitronensäure, Speisestärke, Kokosöl und Lebensmittelfarbe.

Diese wurde in zwei halbe Plastikkugeln geknetet und die Hälften wurden zusammengedrückt. Nun hieß es warten. Am nächsten Tag konnten die Hälften auseinander genommen werden und „Voila!“, fertig sind sie, die Badebomben!

Viel Spaß beim Baden!

Aktionsspiel

Wild wurden Aktionskarten gezogen rund ums Thema „Sauberkeit“, wie z.B. „Ich putze mir mindestens zweimal täglich meine Zähne. Rücke ein Feld vor!“ Dabei kamen spannende Tatsachen ans Licht und gelacht wurde auch viel.

Filmprojekt zum Thema „Sauberkeit“

In der Klasse 1c entstand ein lustiger Film zum Thema Sauberkeit und Hygiene. Die kleinen Schauspieler illustrierten auf wunderbare Art und Weise, wie wir uns auf Toiletten, Mensa, etc. nicht verhalten sollten. Natürlich dann auch mit den passenden Gegenbeispielen.

Zwei Wochen vergingen schnell und waren spannend, wir haben viel über Sauberkeit und Hygiene gelernt und hatten viel Spaß dabei.

Euer Team vom Hort am Stadtpark