Watt?

Bereits vor den Herbstferien traten wir sie an:
Unsere langersehnte Klassenfahrt
nach
Wyk auf Föhr
.

Nachdem wir bereits letztes Schuljahr sooooooo viel über die deutsche Küste in Gewi lernten, waren wir selbstverständlich echte Profis, was die Nordsee, das Watt, die Gezeiten und die zahlreichen Inseln anbelangt. Auch wissen wir natürlich um den Unterschied zwischen einer Insel und einer Hallig! 

Dennoch waren wir nahezu sprachlos, als wir nach einer langen Bahn- und Fährfahrt ankamen. Es war einfach wunderschön! Das Wetter war zwar sehr wechselhaft – aber auch das gehört zu einer Küstenerfahrung dazu. Wir verbrachten also beinahe sechs Tage zwischen Sonne, Regen, Sturm und Wind, aber bekanntermaßen gibt es ja kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung! 

Wir testeten also auf Biegen und Brechen unsere Wind- und Regenjacken sowie unsere Gummistiefel, als wir unzählige Erlebnisse mitnahmen: Wir waren Trampolinspringen, im Watt wandern, einkaufen in Wyk, spielten auf dem freien Gelände der Jugendherberge, gingen ins Kino, gingen gleich noch einmal einkaufen, waren im Nationalparkmuseum und buddelten das wahrscheinlich tiefste Loch am ganzen Strand. Wir fanden trotz (oder gerade wegen?) Wind und Wetter zahlreiche Muscheln, Krebse, Quallen und sogar eine Ananas am Strand und konnten diese auch perfekt dank eines Diavortrags und der Wattwanderung bestimmen! 

All diese Erlebnisse hielten wir auch auf Postkarten fest, die wir regelmäßig verschickten. Nicht nur dafür wollen wir auch Frau Thiel ganz herzlich danken, denn sie brachte unsere Postkarten regelmäßig zum Briefkasten. Frau Thiel unterstützte uns auch täglich auf beinahe jedem Ausflug und stand mit Rat und Tat zur Seite.

Als es wieder nach Berlin zurück ging, gingen wir deshalb mit einem lachenden Auge, da wir unsere Familien wieder sehen können, aber auch mit einem weinenden Auge, denn wir hatten wirklich viel Spaß. Was bleibt, sind die vielen Erfahrungen, schönen Erinnerungen (auch an das hervorragende Essen), unsere selbst gebastelten Bernsteinketten und ein bisschen was vom Watt an unseren Füßen, denn „das fühlt sich ja so an, als würde man auf Avocados laufen!“

A. Bernebee-Sey

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