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Es war einmal…

…eine Schule, die voller Freude auf die neuen Kinder gewartet hat.

Und wie es so üblich ist, herrschte dort eine große Aufregung und buntes Treiben. Alles wurde vorbereitet, damit die Mädchen und Jungen, die in die Klasse 1b kommen sollten, sich wohl und willkommen fühlten.

Der Geburtstagskalender wurde aufgehangen, die Bücher in das Bücherregal geräumt, die Kunstbeutel an die Wand gehängt und die Blümchen auf die Tische gestellt. Und damit alle Erwachsenen gleich wussten, wie die Kinder heißen, bekamen sie ihre Namensschilder.

Dann kam der große Tag und wir feierten die Einschulung in fröhlicher und entspannter Runde bei unseren Nachbarn, den netten Menschen von der Markuskirche. Die Kinder haben sich schick gemacht und fanden sofort nette Gespräche miteinander.

Zu den Klängen unseres Schulliedes hüpften die frischgebackenen Erstklässler und Erstklässlerinnen als die neuen Stadtparkerkinder ins Schulgebäude. Die Lehrer*innen und Erzieher*innen unserer Schule begrüßten freudig die heitere Schar mit Applaus.

Bald schon begann das Lernen und die Kinder machten mit jedem Tag große Fortschritte. Es war schön zu beobachten, wie viel Freude sie beim Entdecken neuer Dinge haben und wie wissbegierig sie sind.

Ob Buchstabenstempeln oder Gedichtelernen, ob Rechnen mit Schüttelboxen oder Zahlenspringen im Flur, ob Blättersammeln oder Himmeltuschen…alles scheint den Erstklässlern Freude zu bereiten.

Eine besondere Freude empfand ich allerdings, als ich merkte, dass die Erstklässler auch im Musikraum ihr Interesse zeigten. Aufmerksam und voller Respekt musizierten sie auf den Instrumenten. Was für eine Freude, so eine Begeisterung für die schönen Künste zu spüren!

Als wir schon bald anfingen, den Herbst und seinen Zauber zu entdecken, zeigte sich, wie empfindsam die Kinder mit der Natur umgehen und wie gut sie über die Veränderungen in dieser Jahreszeit Bescheid wissen.

Schnell fand die Natur den Weg in die Kunst der Kinder und ließ ihre Fantasie Purzelbäume…ups…Purzelblätter schlagen.

So viel Engagement musste selbstverständlich belohnt werden. Also baten wir unsere Patenkinder aus der Klasse 3a, uns auf den ersten Ausflug zu begleiten. Überraschenderweise haben sie sofort zugesagt. Den heißesten Herbsttag genossen wir zusammen auf einem Spielplatz.

Mittlerweile sind wir gut zusammengewachsen und können uns auf unsere Patenkinder wirklich verlassen. Wir bekommen von ihnen Hilfe beim Lernen, aber auch in den Pausen begleiten sie uns mit vielen Spielideen.

Die Schulzeit ist für uns unglaublich schön gestartet und wir sind sicher, dass es so bleibt, denn so viele zufriedene Kindergesichter sorgen bei Groß und Klein für gute Stimmung und Lernfreude.

Mit bunten Herbstgrüßen
Elwira Gransee (Klassenlehrerin)