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Wer hat schon die Chance,…

…die Schule aus der „Vogelperspektive“ zu betrachten?

Wir hatten das große Glück, dass uns der Vater von Aaron auf den Kirchturm der Markuskirche führte.

Was wir dort alles erlebt haben, könnt ihr hier nachlesen:

Zuerst einmal schauten wir uns den Markusturm von unten an. Ganz schön hoch – so manchem wurde es da schon mulmig…

Herr Grebenstein erklärte uns, was es auf den einzelnen Etagen alles zu sehen geben würde: Die Nistplätze der Falken, die Uhren, die Glocken und – zu unserer großen Überraschung – die Markussauna. Was mochte das wohl sein?

Bevor wir den Kirchturm betraten, gab es noch ein paar Erklärungen und wichtige Hinweise. Wir mussten uns an alle Regeln halten und genau auf das achten, was die Erwachsenen uns sagten.

Klar versprachen wir, uns an die Regeln zu halten, denn schließlich wollten wir alle auf den Turm steigen. Dort sollte dann auch noch eine ganz besondere Überraschung auf uns warten.

Im Innenraum der Kirche bestaunten wir das Gewölbe und die Orgel, die über 1000 Töne produzieren kann. Ganz wichtig war es, sich das Gewölbe zu merken … Warum nur?

Aaron erklärte uns, wie die Glocken angeschaltet werden:

Alle Glocken bimmeln, wenn Gottesdienst ist. Wenn jemand beerdigt wird, dann bimmelt die erste Glocke. Die erste Glocke ist die tiefste und die traurigste Glocke.

Die erste Glocke ist die älteste Glocke. Die zweite Glocke ist die zweitälteste und die dritte Glocke ist die neueste. Alle werden auch manchmal geläutet, wenn eine Hochzeit ist.

Man hat früher gesagt, dass in dem Glockenturm der Glockengeist wohnt.“

In der Schule hat sich da so mancher gewundert, warum morgens um kurz nach 9.00 Uhr die Glocken läuten. Und unsere Freunde aus der 2b und der 1d wussten, dass wir nun in der Kirche angekommen waren.

Wir waren auf dem Markusturm. Der Weg war lang, doch wir haben durchgehalten. Es hat die Beine sehr angestrengt.

Wir haben den Magen einer toten Maus gesehen. Das waren die Reste vom Mittagessen der Falken.

Es gab auch eine sogenannte Markussauna. In der lag der Staub 1m hoch.

Die Kirche ist über 100 Jahre alt. Die Kirche hat 3 Glocken und jede Glocke hat eine Bedeutung. Und eine Glocke war sehr, sehr traurig.

Es war sehr, sehr spannend.“

„Wir sind nach oben gelaufen in die Kirche. Es waren sehr viele Treppen. Die Kirche war hoch.

Die Aussicht war toll. Wir haben das Schuldach gesehen. Das war schön. Und wir haben viele Häuser gesehen. Wir haben den Fernsehturm gesehen und andere Kirchen. Die Menschen waren klein wie Ameisen. Wir waren aufgeregt. Es war kalt.

Wir haben die Uhren gesehen und die Glocken. Aaron hat die Glocken geläutet.

Es gab da eine Sauna und eine Kiste, in der waren Falken.“

Wir brauchten sogar Hocker, um gut zu sehen. Man konnte so viel entdecken.

Wir hatten unsere Ferngläser dabei. Man konnte bis nach Brandenburg schauen. Man konnte auch den Teufelsberg sehen. Wir haben den Fernsehturm gesehen.“

Doch wo ist nun die Markussauna, von der uns Aaron berichtet hatte? Da war sie nun endlich, über dem Gewölbe. Der Staub lag dort sehr hoch und es sah aus wie eine Mondlandschaft!

Und ganz oben auf dem Turm wartete eine weitere Überraschung auf uns:

„Wir waren oben und haben ein Picknick gemacht. Zum Picknick gab es Rosinenbrötchen und Brezeln. Der Papa von Aaron hatte Brezel und Rosinenbrötchen für uns hochgeschleppt. DANKE!

Es war ein toller Tag! Ganz herzlichen Dank für all die spannenden Momente, die wir erleben durften, lieber Herr Grebenstein!

Und vielen Dank an die Eltern und Frau Atzler, die uns begleitet haben.

M. Bartels (Klassenlehrerin)

PS: Der Text wurde zum Teil von den SchülerInnen der Klasse 2a geschrieben.

Wir – die 2a – starten…

…fröhlich ins neue Schuljahr

Nachdem schon so manche Postkarte in der Schule angekommen war, warteten wir nun gespannt auf all die vielen Erlebnisse, die alle Kinder aus ihren Ferien zu berichten hatten. Und da gab es so manche spannende Erzählung, die anhand der mitgebrachten Schätze den Weg in unser Klassenzimmer fand: Sand von ganz verschiedenen Stränden, Muscheln, Steine, aber auch eine Krebsschere und Federn zieren den Klassenraum und nehmen uns immer wieder mit auf die Reise. Wie gut, dass es da noch die „Strandgeschichten“ und die „Sturm-Stina“ gibt, die uns die Ferien nicht so schnell vergessen lassen…

Wir mussten gleich richtig „ran“ – die Einschulungsfeier wollte vorbereitet werden. Wie gut, dass kein Kind den Text über die lange freie Zeit vergessen hatte und wir schnell mit den Proben beginnen konnten. „Lampenfieber“ wurde zum Wort der Woche, immer wieder haben wir darüber gesprochen, das Wort „auseinandergenommen“ und dann gemerkt, wie gut es doch war, Lampenfieber zu haben, denn dadurch wurde der Auftritt so richtig gut. Herzklopfen, nasse Hände, Schweißausbrüche – all das gehörte zu dem Auftritt dazu – und das tiefe Ausatmen von Linus, nachdem er mit großem Erfolg und ganz sicher sein Gedicht vorgetragen hatte, machte noch einmal deutlich, wie aufgeregt alle waren. Ihr ward toll – mehr muss man dazu nicht sagen.

Und so manchem Elternteil ist aufgefallen, wie groß ihr geworden seid! Da gab es dann doch die eine oder andere Träne, die heimlich verdrückt wurde…

Jetzt freuen wir uns auf ein neues, spannendes Schuljahr und all die vielen Dinge, die es auch da wieder zu entdecken gibt. Momentan überlegen wir schon, wie es kommt, dass es Tage, Monate, Jahre gibt. Der bevorstehende Besuch im Planetarium wird uns da sicher weiterhelfen. Aber auch die Sonnenblumen und der Altweibersommer bestimmen unsere Unterrichtsstunden.

Aber wir freuen uns nicht nur auf neue Dinge, die wir lernen, sondern auch über unsere neuen Mitschüler: Aaron und Koray – seid uns herzlich willkommen!  Ihr habt euch schon recht gut eingelebt, sodass wir das Gefühl haben, dass ihr schon immer zu uns gehört. Ein gutes Gefühl! Bestimmt werden wir auch viel von euch lernen.

Auf in ein fröhliches Schuljahr – eure Klasse 2a.