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Kleine Umweltschützer zeigen Größe

Am 9. März 2020 war es soweit: Die von uns allen lange geplante Projektwoche „Unsere saubere Umwelt“ startete.

Gleich in den ersten Stunden am Montag sammelten die Kinder aus der Klasse 2a ihre Gedanken zum Thema. Dabei fanden wir heraus, dass wir bereits viel für die Umwelt tun: Wir verschwenden möglichst wenig Papier, gehen zu Fuß oder fahren mit dem Fahrrad zur Schule, verzichten oft auf Plastikverpackungen und benutzen Beutel aus Baumwolle und schützen die Pflanzen in unserer Umgebung.

Aus all diesen Überlegungen gestalteten wir ein großes Plakat, welches jetzt in unserem Klassenraum hängt.

Damit war aber die Arbeit noch nicht getan! Wir üben uns seit einiger Zeit in Mülltrennung, diese klappt jedoch noch nicht so gut. Die Mülleimer müssen umgestaltet werden, um es für alle gleich zu sehen ist, was wohin kommt.

Und wenn wir schon dabei sind, wissen wir wirklich alle, wohin die Bananenschale, die Joghurtbecher aus unseren Brotboxen und der Kaffeesatz von Frau Bartels und der Teebeutel von Frau Szabo hinkommen?

Wie gut, dass die Kinder im Hort bereits eine Mülltrennungsanlage gebaut haben. Die ganz vielen Bilder von verschiedenen Abfallsorten mussten in die richtigen Schlitzen (Rest-, Bio-, Plastikmüll und Pappe) gesteckt werden. Wir hatten einen riesengroßen Spaß und haben viel gelernt dabei! Dies konnten wir am nächsten Tag an Arbeitsblättern beweisen.

Die Klasse 2a ist nicht nur schlau, sondern auch kreativ. Davon zeugen außer unseren Mülleimern auch die tollen Uhren, die jetzt die Wände im Klassenraum zieren.

Sie wurden im Hort aus Plastikmüll wie alte CDs, Besteck, Strohhalme, Tüten hergestellt und weil die Zeiger beweglich sind, können wir die Uhrzeiten prima üben.

Die Woche ist unglaublich schnell, heiter und lehrreich vergangen und wir werden sicherlich jeden Tag ein bisschen weiter die Welt retten.

Frau Szabo (Hort) und Frau Bartels (Klassenlehrerin)

Dezemberträume der Klasse 2a

Der Dezember hat so seinen ganz besonderen Zauber, den wir auch in diesem Jahr wieder erleben durften. Es ist der Monat der Geheimnisse, des Bastelns, der Geschichten, Lieder und Gedichte, der stillen Momente und des Nachdenkens, der Gerüche – es duftete auch bei uns im Klassenzimmer nach Tannennadeln und Plätzchen –, es ist die Zeit des Zusammenrückens, der Lichter, der kleinen und großen Freuden und des Wartens …

Wir haben viel in diesen 20 Tagen erlebt, uns verzaubern lassen und viel Schönes erlebt. Seht selbst und lasst euch mit auf unsere Dezemberreise nehmen:

Schon im November wurden Briefe geschrieben. Sie waren in diesem Jahr unser Adventskalender. Jeden Morgen durfte ein Kind seinen Brief lesen.

Gleich am 1. Montag im Advent durften wir zum Adventssingen in den Musikraum und wurden so auf diese schöne Zeit eingestimmt.

Dann öffnete Luca den ersten Umschlag und las seinen Brief – ganz ruhig, gespannt und voller Freude. Die strahlenden Augen zeigten, dass die Zeilen schön waren…

Zum Glück war es morgens oft dunkel, sodass wir auch wirklich viele Lichter anzünden konnten und uns Wärme und Licht in das Klassenzimmer holten.

Neue Lieder wurden geübt – selbst ein schwedisches Lied können wir jetzt singen. Das lernten wir am 13. Dezember, dem Luciatag. Zuvor unterhielten wir uns schon gemeinsam mit unseren Nachbarklassen 1d und 2b über den Barbaratag und natürlich den Nikolaus.

Und dann fieberten wir im Theater Lichterfelde mit Bruno, der zu Weihnachten keinen Baum hatte, bis Papa auf eine wirklich gute Idee kam…

Den Abschluss der Adventszeit durften wir in der Markuskirche erleben. Gemeinsam mit unseren Freunden aus der 2b und 1d und den Paten aus der 6c sangen wir dort noch einmal alle Weihnachtslieder, die uns durch die letzten Wochen begleitet hatten.

Und auch fehlte das Licht nicht. Wir durften mit Unterstützung von Herrn Grebenstein die Kerzen anzünden.

Jetzt wünschen wir allen „Frohe Weihnachten“ und ein gutes, gesundes neues Jahr – die Klasse 2a.

Wer hat schon die Chance,…

…die Schule aus der „Vogelperspektive“ zu betrachten?

Wir hatten das große Glück, dass uns der Vater von Aaron auf den Kirchturm der Markuskirche führte.

Was wir dort alles erlebt haben, könnt ihr hier nachlesen:

Zuerst einmal schauten wir uns den Markusturm von unten an. Ganz schön hoch – so manchem wurde es da schon mulmig…

Herr Grebenstein erklärte uns, was es auf den einzelnen Etagen alles zu sehen geben würde: Die Nistplätze der Falken, die Uhren, die Glocken und – zu unserer großen Überraschung – die Markussauna. Was mochte das wohl sein?

Bevor wir den Kirchturm betraten, gab es noch ein paar Erklärungen und wichtige Hinweise. Wir mussten uns an alle Regeln halten und genau auf das achten, was die Erwachsenen uns sagten.

Klar versprachen wir, uns an die Regeln zu halten, denn schließlich wollten wir alle auf den Turm steigen. Dort sollte dann auch noch eine ganz besondere Überraschung auf uns warten.

Im Innenraum der Kirche bestaunten wir das Gewölbe und die Orgel, die über 1000 Töne produzieren kann. Ganz wichtig war es, sich das Gewölbe zu merken … Warum nur?

Aaron erklärte uns, wie die Glocken angeschaltet werden:

Alle Glocken bimmeln, wenn Gottesdienst ist. Wenn jemand beerdigt wird, dann bimmelt die erste Glocke. Die erste Glocke ist die tiefste und die traurigste Glocke.

Die erste Glocke ist die älteste Glocke. Die zweite Glocke ist die zweitälteste und die dritte Glocke ist die neueste. Alle werden auch manchmal geläutet, wenn eine Hochzeit ist.

Man hat früher gesagt, dass in dem Glockenturm der Glockengeist wohnt.“

In der Schule hat sich da so mancher gewundert, warum morgens um kurz nach 9.00 Uhr die Glocken läuten. Und unsere Freunde aus der 2b und der 1d wussten, dass wir nun in der Kirche angekommen waren.

Wir waren auf dem Markusturm. Der Weg war lang, doch wir haben durchgehalten. Es hat die Beine sehr angestrengt.

Wir haben den Magen einer toten Maus gesehen. Das waren die Reste vom Mittagessen der Falken.

Es gab auch eine sogenannte Markussauna. In der lag der Staub 1m hoch.

Die Kirche ist über 100 Jahre alt. Die Kirche hat 3 Glocken und jede Glocke hat eine Bedeutung. Und eine Glocke war sehr, sehr traurig.

Es war sehr, sehr spannend.“

„Wir sind nach oben gelaufen in die Kirche. Es waren sehr viele Treppen. Die Kirche war hoch.

Die Aussicht war toll. Wir haben das Schuldach gesehen. Das war schön. Und wir haben viele Häuser gesehen. Wir haben den Fernsehturm gesehen und andere Kirchen. Die Menschen waren klein wie Ameisen. Wir waren aufgeregt. Es war kalt.

Wir haben die Uhren gesehen und die Glocken. Aaron hat die Glocken geläutet.

Es gab da eine Sauna und eine Kiste, in der waren Falken.“

Wir brauchten sogar Hocker, um gut zu sehen. Man konnte so viel entdecken.

Wir hatten unsere Ferngläser dabei. Man konnte bis nach Brandenburg schauen. Man konnte auch den Teufelsberg sehen. Wir haben den Fernsehturm gesehen.“

Doch wo ist nun die Markussauna, von der uns Aaron berichtet hatte? Da war sie nun endlich, über dem Gewölbe. Der Staub lag dort sehr hoch und es sah aus wie eine Mondlandschaft!

Und ganz oben auf dem Turm wartete eine weitere Überraschung auf uns:

„Wir waren oben und haben ein Picknick gemacht. Zum Picknick gab es Rosinenbrötchen und Brezeln. Der Papa von Aaron hatte Brezel und Rosinenbrötchen für uns hochgeschleppt. DANKE!

Es war ein toller Tag! Ganz herzlichen Dank für all die spannenden Momente, die wir erleben durften, lieber Herr Grebenstein!

Und vielen Dank an die Eltern und Frau Atzler, die uns begleitet haben.

M. Bartels (Klassenlehrerin)

PS: Der Text wurde zum Teil von den SchülerInnen der Klasse 2a geschrieben.

Wir – die 2a – starten…

…fröhlich ins neue Schuljahr

Nachdem schon so manche Postkarte in der Schule angekommen war, warteten wir nun gespannt auf all die vielen Erlebnisse, die alle Kinder aus ihren Ferien zu berichten hatten. Und da gab es so manche spannende Erzählung, die anhand der mitgebrachten Schätze den Weg in unser Klassenzimmer fand: Sand von ganz verschiedenen Stränden, Muscheln, Steine, aber auch eine Krebsschere und Federn zieren den Klassenraum und nehmen uns immer wieder mit auf die Reise. Wie gut, dass es da noch die „Strandgeschichten“ und die „Sturm-Stina“ gibt, die uns die Ferien nicht so schnell vergessen lassen…

Wir mussten gleich richtig „ran“ – die Einschulungsfeier wollte vorbereitet werden. Wie gut, dass kein Kind den Text über die lange freie Zeit vergessen hatte und wir schnell mit den Proben beginnen konnten. „Lampenfieber“ wurde zum Wort der Woche, immer wieder haben wir darüber gesprochen, das Wort „auseinandergenommen“ und dann gemerkt, wie gut es doch war, Lampenfieber zu haben, denn dadurch wurde der Auftritt so richtig gut. Herzklopfen, nasse Hände, Schweißausbrüche – all das gehörte zu dem Auftritt dazu – und das tiefe Ausatmen von Linus, nachdem er mit großem Erfolg und ganz sicher sein Gedicht vorgetragen hatte, machte noch einmal deutlich, wie aufgeregt alle waren. Ihr ward toll – mehr muss man dazu nicht sagen.

Und so manchem Elternteil ist aufgefallen, wie groß ihr geworden seid! Da gab es dann doch die eine oder andere Träne, die heimlich verdrückt wurde…

Jetzt freuen wir uns auf ein neues, spannendes Schuljahr und all die vielen Dinge, die es auch da wieder zu entdecken gibt. Momentan überlegen wir schon, wie es kommt, dass es Tage, Monate, Jahre gibt. Der bevorstehende Besuch im Planetarium wird uns da sicher weiterhelfen. Aber auch die Sonnenblumen und der Altweibersommer bestimmen unsere Unterrichtsstunden.

Aber wir freuen uns nicht nur auf neue Dinge, die wir lernen, sondern auch über unsere neuen Mitschüler: Aaron und Koray – seid uns herzlich willkommen!  Ihr habt euch schon recht gut eingelebt, sodass wir das Gefühl haben, dass ihr schon immer zu uns gehört. Ein gutes Gefühl! Bestimmt werden wir auch viel von euch lernen.

Auf in ein fröhliches Schuljahr – eure Klasse 2a.