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Auf den Spuren von Sherlock Holmes

Winterferien-Projekt im Hort:

Wir waren Detektive!!

Was macht ein Detektiv?

Ja, natürlich, Geräusche erkennen, durch die Gegend schleichen, Gegenstände ertasten, sich gut verstecken und so tarnen, dass man ihn nicht entdecken kann. Das wurde ausgiebig in verschiedenen Spielen ausprobiert.

Zur Einstimmung auf diese schwierige Aufgabe wurde jeden Morgen erst mal aus einem Buch gelesen: knisternde Spannung mit dem Titelhelden war garantiert.

Am Mittwoch wollten wir testen, wie sich das als Detektiv so anfühlt. Wir hatten Fotos von Gegenständen aus dem Stadtpark Steglitz gemacht und sollten diese dann im Park selbst suchen: Auf einem Bild war z. B. ein Spielplatzschild abgebildet. Leicht zu finden???

Von wegen, sehr genaues Hinschauen war gefragt. Was war noch auf dem Bild? Ein Baum, ein Haus, ein Teich…….??

Nach längerer Suche hatten wir doch alle Abbildungen gefunden. Das klare kalte Winterwetter hat unsere Detektive noch richtig angespornt.

Was brauchen Detektive noch? Na klar, eine richtige Lupe. Wir haben sie selbst gebastelt und ausprobiert. Es funktionierte hervorragend, besonders die Becherlupe.

Natürlich muss ein Detektiv auch versteckte Botschaften finden können. Wie soll das gehen? Ganz einfach, wir schrieben mit Wachs….. und dann mit Tusche darüber gemalt….na klar, nun wird die Botschaft lesbar. Sherlock Holmes kann sein Rätsel lösen.

Die Detektive zeigten die ganze Woche über ihren Eifer und erhielten zum Abschluss ihren verdienten Detektivausweis.

Angela Krebs und Cordula Holzenkamp vom Hort am Stadtpark

Winterferien-Angebote des Hortes

Spinnennetz, Scheuerlappenfußball, Ratespiele…

…und vieles mehr:
Unser Spielenachmittag im Hort!

Am 19.01.18 fand im Hort unser erster Spielenachmittag in 2018 statt. Dieses Jahr begannen wir mit allerlei tollen Aktionen.

In gemütlicher Runde wurden im Bewegungsraum zunächst Geschichten vorgelesen. Danach wurde ein Spinnennetzlabyrinth aufgebaut. In James-Bond-Manier schlichen und krochen die kleinen Geheimagenten an den Netzen entlang.

Viel gelacht wurde bei vielen verschiedenen Spielen im Stuhlkreis im „Grünen Raum“.

Im „Blauen Raum“ ging es auf Geisterjagd. Hier haben sich kleine Geister eingenistet, die es zu finden galt. Dies stellte sich als sehr spannend heraus, da Geister sich anscheinend gut verstecken können.

Stadion-Feeling kam im „Bauraum“ auf beim Scheuerlappenfußball. Die Tribünen waren prall gefüllt und auf dem Spielfeld ging es heiß her, denn es gab tolle Preise zu gewinnen.

Bei Tee und so einigen Leckereien wurde es sich im Elterncafé („Gelber Raum“)  gemütlich gemacht.

Nikita Ivanov vom Hort am Stadtpark

Herzliche Einladung zum nächsten…

„Dezemberträume“

Am 6.12.2017 fand der Nikolaus-Büchertreff unter dem Motto „Weihnachtszeit-Lesezeit!“ an der bunten Telefonzelle, an der MarkusBoXX, statt. Der Hort am Stadtpark und die „Initiative Markusgarten“ luden gemeinsam alle kleinen und großen Bücherfreunde zu dieser Begegnung ein.

Wie Frau Ekkert-Rettig von der BücherBoXX in ihrer Begrüßung treffend sagte, beschenkten sich alle Beteiligten an diesem Tag gegenseitig: Die Hortchor-Kinder haben Lieder und die Pflanzen-AG-Kinder Kekse mitgebracht, die Betreuer der MarkusboXX haben eine lustige Nikolausgeschichte sowie leckeren Kinderpunsch und Plätzchen vorbereitet …und natürlich die vielen schönen Bücher zum Tauschen und zum Mitnehmen.

Es war ein sehr herzliches Beisammensein mit vielen leuchtenden Augen, das uns in der vorweihnachtlichen Zeit auch ein bisschen zur Besinnung eingestimmt hat.

So wie im Lied „Dezemberträume“, welches die Kinder zum Schluss gesungen haben:

 „Dezemberträume
sind helle Sterne in der Nacht.
Dezemberträume
sind aus Musik und Licht gemacht.
Sie leuchten uns ins Herz hinein
mit Sternenglanz und Kerzenschein
und es geschieht,
dass man noch Wunder sieht.“

R. Szabo (Hort am Stadtpark)

Vorweihnachtliches Lesen und Musizieren

Mehr als 160.000 Menschen…

…haben sich laut Pressemeldung am Freitag, den 17.11.17, am „Bundesweiten Vorlesetag“ beteiligt.

Natürlich war der Hort am Stadtpark auch dabei. Schon im Frühdienst ab 6 Uhr wurden die Kinder mit einem spannenden Krimi auf den Tag eingestimmt.

Weiter ging es am Nachmittag im „Blauen Raum“. Bei gemütlicher Beleuchtung kuschelten sich die Kinder in die Kissen und lauschten dem Märchen von „Aladin und der Wunderlampe“.

Die Lesereise führte weiter an den Nordpol. Im „Grünen Raum“ hörten die Kinder von den Abenteuern des Eisbären Lars. Zum Schluss haben sie dann selbst einen Bären gestaltet.

Im Bewegungsraum begleiteten Trommelklänge die Kinder ins „Traumland der Bücher“. Novembergedichte stimmten die Kinder auf die Jahreszeit ein. Danach versuchten sie sich selbst am Vorlesen.

Nikita Ivanov vom Hort am Stadtpark

„Spiele der Kinder“ – Ein Herbstferienprojekt

Gemeinsam mit den Kindern besprach ich, welche tollen Spielsachen es gibt und welche sie alle zu Hause haben.

In diesem Zusammenhang erzählten die Kinder, was sie alles schon gespendet hätten, besonders  an Flüchtlingsheime. Sie hatten viel zu erzählen und konnten sich gut in die Familien bzw. Kinder einfühlen.

Ich war sehr erstaunt über das Mitteilungsbedürfnis zu diesem Thema.

Gemeinsam überlegten wir, was es für Spielsachen in armen Ländern gibt.

Ich stellte den Kindern einige Spielangebote vor, wobei sie selber entscheiden konnten, in welcher Reihenfolge wir sie spielen.

Als erstes bauten wir mit den Kunststoff-Bausteinen eine Lücke, in die sie einen Ball werfen mussten. Wir waren alle sehr überrascht, wie schwierig das war.

Anschließend hüpften die Kinder über Gummi-Twist. Danach gab es Seilspringen mit einem langen Seil. Sie konnten selber entscheiden, ob sie alleine oder zusammen springen wollten. Es entwickelte sich ein kleiner Wettkampf, wer am längsten durch Zählen durchhielt.
Dann zählten wir auch in anderen Sprachen. Es war sehr schön anzusehen, dass immer mehr große Jungs sich dazu gesellten und ihren Spaß hatten, mehr Sprünge zu erzielen als der Vorgänger.

Zum Schluss gab es noch „Steine werfen“ und das Abwurfspiel „Zombie“…wobei sich die Kinder diesen Namen selber ausdachten.
Abschließend sprachen wir nochmal über dieses Projekt und alle waren der Meinung, dass man nicht teure Spielsachen braucht, um Spaß zu haben.

Es war ein spannendes Projekt, in das sich jedes Kind so einbringen konnte, wie es Lust hatte.

Eva-Maria Bergte vom Hort am Stadtpark

Koch-(Ferien)-Projekt im Hort

Aus wenig mach viel in drei Tagen!

Tag 1

Wir wollen Kartoffelsuppe und Apfelmus kochen. Sofort wird das Rezept gelesen und überlegt, wie viel wir benötigen. Der Einkaufszettel ist schnell geschrieben. Im Supermarkt sind alle schnell dabei, die Lebensmittel zu suchen. Mit vollen Taschen gehen wir in den Hort zurück.

Tag 2

Heute geht es ans Kochen. Kartoffeln, Möhren und Äpfel werden geschält, geschnitten und gewaschen. Viele fleißige Hände machen die Kochtöpfe schnell voll.

Und schon kochen die Suppe und das Apfelmus so vor sich hin.

Jetzt wird der Tisch gedeckt. Gemeinsam lassen wir uns die leckere Kartoffelsuppe und das Apfelmus schmecken.

Tag 3

Heute wird gebacken. Hefeteig kneten ist gar nicht so einfach. Aber die Dinkelbrötchen sehen richtig lecker aus.

Aus Haferflocken, Rosinen und Honig werden leckere Müsliriegel. Was fehlt noch? Richtig, das Süße natürlich. Aber statt Zucker süßen wir mit Apfelmus. Und siehe da, die Muffins werden richtig lecker.

Somit ist bewiesen: Gutes muss nicht teuer sein.
Leckeres muss nicht ungesund sein…

…und wir hatten richtig viel Vergnügen dabei.

Cordula Holzenkamp vom Hort am Stadtpark

Was sind „Schulden“?…

…Wie kommt man dazu und wie werde ich sie wieder los? Was kann man mit Geld kaufen, was eher nicht und wie gehe ich mit meinem Geld um?

Mit diesen Fragen haben wir uns in der ersten Woche der Herbstferien beschäftigt.

Wir besuchten die Berliner Sparkasse im „Schloß“ und konnten einen Einblick in das Bankleben gewinnen. Den Kindern wurde erklärt, wie der Ablauf des Geldes funktioniert, von der „Überweisung“ über „Kredite“ und das „Abheben“ vom eigenen Geld.

Als Highlight wurde uns der im Keller sicher bewachte Tresorraum gezeigt. Natürlich ist es nicht wie bei Dagobert Duck, der in dem Raum in seinem Geld baden kann. Jeder Kunde hat dort sein eigenes Schließfach, in dem er seine Wertsachen, ob nun Geld oder auch Schmuck, aufbewahren kann.

Das erste Bild wurde gestaltet: „Das Geld rund um die ganze Welt“!
Auf einer Leinwand wurde das Bild in vielen bunten Farben erstellt. Die Kinder haben aufgezeigt,
wie die Menschen aus den verschiedensten Ländern mit Geld umgehen…auch, wenn sie nur wenig zur Verfügung haben.

Außerdem gestalteten wir eine Fotocollage, mit der wir eine Geschichte über einen kranken, armen Menschen beschrieben haben. Er hat kein Geld, was kann er machen und werden alle zum Schluss glücklich sein?

Dann kam der Besuch bei der Schuldnerberatung! Dort haben wir erfahren, was denn eigentlich die Aufgabe von denen ist und was sie alles tun, um Menschen, die in eine missliche Lage geraten sind, zu helfen.

Mit kleinen Aufgaben, wie zum Beispiel „Welche fünf Dinge nehme ich mit auf eine einsame Insel?“ oder auch kleine Rechenrätsel, die mit Schokotalern bewältigt wurden, konnte den Kindern deutlich gemacht werden, wie der Weg von der „Schuldenfalle“ raus aus der Krise funktioniert.

An den übrigen Tagen wurden wieder einige Bilder erstellt. Ob nun der „Geldbaum“, der „Mensch ohne Geld“, der „aus der Krise springende Mensch“ oder auch noch andere. Diese können sehr gerne ab dem 22.11.2017 in der Schuldnerberatung angeschaut werden, denn dort werden sie ausgestellt.

Wir hatten in dieser Woche sehr viel Spaß und auch wenn es ein außergewöhnliches Thema war, vermuten wir, dass die Kinder nun doch anders über ihr Taschengeld denken.

Esther Stephan vom Hort am Stadtpark