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„Tüten im Wind“…

oder „Nasenaktionstag“ 😉

Am 20.10.2017 durften wir, die Klasse 6a, drei talentierten und überaus hochmotivierten Schauspieler vom Gripstheater bei uns begrüßen… zu einer Mischung zwischen Aktion und Theater.

Sie nahmen uns mit auf eine lehrreiche, interessante und „Fass-Dir-an-die-eigene-Nase“-Reise. Das Spannende war, wir wussten alle noch nicht, wo es hingehen wird.

Als Einstieg diente die Frage:

Was machen wir zu Hause mit unseren Plastiktüten?

Wir verwenden diese zumeist als Mülltüten.

Mittels schauspielerischem Handwerkszeug, wie „Filmszenen proben“, „Interviews geben“ und „Phantasien in Szenen umsetzen“, führte uns das Team durch unser eigenes Stück.

Eine Tüte wird meist nur 25 Minuten benutzt, hat aber eine sehr viel längere Haltbarkeitsdauer. Dieses Leben einer Tüte nachzuspielen oblag nun uns.

Plastiktüten werden verbrannt. 2700 Tonnen Müll landen jeden Tag im Ruhlebener Heizkraftwerk…so viel wie 1000 Elefanten. Müll gehört getrennt. Es gibt Kleidermüll, der in die Kleidertonne gehört. Defekte Handys sind Sondermüll und gehören wie Farbdosen nicht in den normalen Müll.

Wie kann aus Müll Strom entstehen?

Beim Verbrennen wird Energie frei und es findet eine Umwandlung statt. Durch die Müllverbrennung ist der Müll erstmal weg, aber es entstehen CO2 und Abgase, die unser Klima verändern… und es wird wärmer auf der Welt. Der Nordpol beginnt zu schmelzen.

Woraus bestehen Plastiktüten?

Sie werden aus POLYETHYLEN hergestellt, welches aus Erdöl gewonnen wird… und Erdöl wird es bald nicht mehr geben. Eine Tüte besteht aus 80 ml Erdöl. Pro Jahr werden 5,3 Millionen Tüten produziert. Dafür brauchen wir 260.000 Tonnen Erdöl pro Jahr. Sie sind Werbeträger und Einkaufshilfe.

Gibt es bald mehr Plastiktüten als Menschen?

Die Schüler*innen gewinnen einen kritischen Blick während des Aktionstheaters. Wie sie diesen verinnerlichen, kann nur der Alltag zeigen.

Drei Gruppen spielen nun für KIKA:

Wir verbrennen die Tüten.

Wir recyceln die Tüten.

Wir schmeißen die Tüten weg.

Das Stück endet mit einer Szene am Plastiksandstrand. Die Tüten werden trotz Mülltonne nicht entsorgt. Sie geraten in den Kreislauf der Natur, also auch Fische fressen diese und sterben daran. Und wir essen Fisch und Fischstäbchen. Das Mittelmeer ist eine Müllsuppe und jeder Mensch isst seine eigene Plastiktüte. Es kommt zur Gerichtsverhandlung. Die Tüte steht als Verursacherin vor Gericht und wird angeklagt. Sie will keinen Kummer bereiten. Sie will transportieren und schützen. Alle Schüler der Klasse 6a sind sich einig, dass wir Tüten vermeiden sollten. Stofftaschen, Trolleys und Kisten tun es auch. Tüten könnten teurer gemacht werden oder aus Algen hergestellt werden.

Jeder muss sich an seine eigene Nase fassen und selbstverantwortlich den Umgang mit den Plastiktüten gestalten bzw. vermeiden.

Eure Klasse 6a

Endlich sind leider die Ferien vorüber…

…so oder so ähnlich erging es in den ersten Schultagen den meisten.

Irgendwie war es schön, wieder in die Schule zu kommen und alle bekannten Gesichter wiederzusehen, deutlich gebräunter als vor den Ferien und gut ausgeruht. Aber es war auch ein großes Mitteilungsbedürfnis wahrzunehmen. In den sechs Wochen ist ja viel passiert.

Ganz langsam brachten die frisch gebackenen Sechstklässler (6a) ihren „Denkapparat“ wieder in den „Schulmodus“ zurück. Das ging bei einigen schneller und leichter, einigen steckte noch etwas Müdigkeit in den Knochen. Wie ging das mit dem Übertrag bei der Subtraktion nochmal…? Wie dividiert man schriftlich…? Primfaktorenzerlegung….?! Nach kurzer Aufwärmphase ging es aber wieder ganz ordentlich 😉 .

Ein neues Schuljahr bietet viele neue Chancen und Möglichkeiten. Eine gute Gelegenheit, sich Ziele zu stecken und Vorsätze zu formulieren:

Weniger Schussligkeitsfehler zu haben, nimmt sich Josefine vor.

„Ich will mein Deutsch verbessern und mich mehr konzentrieren.“
Anastasiia

„Ich möchte mehr Deutsch lernen.“
Maria

„Ich nehme mir vor, dass ich mich mehr melde.“
Leah

„Ich nehme mir für dieses Jahr vor, dass ich mehr übe und lese und dann bessere Noten bekomme.“
Meris

„Mehr zuhören und Hausaufgaben machen und weiterhin nett und hilfsbereit sein, nicht so viel träumen.“
Tim

„Bessere Noten schreiben, keinen Streit.“
Anil

„Ich nehme mir für das Schuljahr 2017/2018 vor, meine Hausaufgaben immer und vollständig zu haben.“
Alisha

„Ich nehme mir für dieses Jahr vor, mich oft zu melden und einfach so weiterzumachen wie bisher.“
Henry

„Ich möchte meine dreien zu zweien machen. Ich möchte in Englisch eine eins haben und zu Hause laut lesen.“
Jayden

„Ich nehme mir vor, dass ich im Unterricht mehr aufpasse und nicht träume. Ich nehme mir vor, dass ich zu meinen Mitschülern nett und freundlich bin.“
Nicco

„Ich werde mehr für Mathe lernen.“
Lena

„Ich möchte mich weiterhin viel melden.“
Chanel

„Ich möchte mehr Ordnung halten und Arbeitsmaterialien schneller wieder abheften.“
Frau Hiesinger

Jetzt noch etwas über die 6a:

„Die 6a ist eine nette, hilfsbereite und ruhige Klasse.“
Nicco

„Mir gefällt, dass Jungen und Mädchen öfter zusammen spielen.“
Nexhla

„Ich finde es toll, dass wenn ein neues Kind in die Klasse kommt, alle nett sind und ihn in die Klasse aufnehmen.“
Selin Ela

„Die 6a ist eine nette und gutgelaunte Klasse.“
Lena

„Die 6a ist witzig, offen, freundlich und hilfsbereit.“
Yasmin und Josefine

„Mir gefällt die neue Sitzordnung.“
Amila